Mittwoch, 26. Dezember 2012

Anleitung zum Glücklichsein

Ratgeberliteratur soll ja immer noch in sein. Also kommt jetzt auch mal ein bisschen was davon in meinen Blog.

Ihr putzt nicht gerne und könnt oder wollt euch keinen Putzmensch leisten? Eine saubere Wohnung ist aber trotzdem nach eurem Geschmack und/oder ihr wollt tatsächliche/potenzielle BegattungspartnerInnen nicht gleich durch den Zustand der Wohnung völlig abschrecken? Dann habe ich die perfekte Lösung für euch! Ok, vielleicht nicht perfekt, aber immerhin eine Lös.. ok, mögliche Vorgehensweise.

Das Zauberwort heißt: Notwendigkeitsadjustierte Reinigung.

Das Konzept dahinter ist gar nicht so schwer zu verstehen und noch leichter umzusetzen. Einfach nicht jede Woche putzen, sondern immer nur dann, wenn es gar nicht mehr and... also halt wenn es notwendig ist.

Diese Vorgehensweise hat diverse Vorteile:


  1. Man ärgert sich nicht jede Woche, dass man schon wieder putzen muss.
  2. Die Wohnung ist trotzdem immer in einem okayen Zustand.
  3. Wenn man dann mal geputzt hat, kann man sich viel mehr an der Sauberkeit erfreuen, als wenn es ein Dauerzustand wäre.
  4. Der blöde Spruch, dass man vom Boden essen könnte, stimmt endlich, da man dort immer etwas findet.
  5. Man kann Leuten, die fragen, warum nicht alles perfekt sauber ist, ein Wort um die Ohren knallen, das auf den ersten Hör fast intelligent klingt.
Falls ihr euch jetzt fragt, was denn das Spektakuläre daran sein soll, da ihr schon immer so verfahren seid: nix. Spektakulär ist es nicht. Auch ich lebe schon seit geraumer Zeit nach diesem Konzept. Bisher hat mir aber immer ein Name gefehlt. Jetzt, wo ich einen dafür habe, geht es mir besser. Ich muss nicht mehr davon ausgehen, dass ich lediglich prokrastiniere (auch das schon ein Fortschritt, da wohlklingend) oder einfach nur faul bin. Nein, ich lebe ein Konzept!

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