Sonntag, 30. September 2012

Prometheus

So, dann war ich gestern also wirklich noch in Prometheus. Dachte schon, ich krieg das gar nicht mehr hin.

Mein erster Film in 3D! Tschacka! Und ich muss und kann sagen, dass ich das durchaus beeindruckend fand. Wenn es auch teilweise ein wenig unrealistisch, da arg nach Hologramm aussah. Aber insgesamt doch recht nett. Und die 3D-Brille funktioniert auch über einer normalen, wenngleich es natürlich scheiße aussieht. Aber, wen interessiert das im Kino ;o)

Ok, und der Film selbst? Hatte mir mehr davon versprochen. Ein wenig mehr Action hätte ihm gut getan. Vielleicht bin ich natürlich auch geprägt, weil ich wusste, dass er als Prequel zu den Alien-Filmen konzipiert war. Und so wirkt er auch. Wie eine nachträglich gedreht Einführung für einen (bzw. in diesem Fall mehreren) Film(en).

Die Handlung hat den Film aus meiner Sicht nicht durchgängig getragen. Und der Film hat beträchtliche Längen. An einigen Stellen ist er auch zu sehr darauf angelegt, dass etwas passieren muss. Die Spannung ist also weniger, ob etwas passiert, sondern nur noch, wann. Beispiel dafür sind die beiden Jungs, die nicht wieder mit ins Raumschiff kommen. Überraschung sieht anders aus (schon die Tatsache, dass sie sich verlaufen haben, nachher aber exakt wissen, wo Osten und wo Westen ist (1. interessant, dass es das auf fremden Planeten ebenfalls gibt ;o) und 2. dass sie es eben unterirdisch wissen, obwohl sie sich komplett verlaufen haben).

Davon abgesehen, aus meiner Sicht ganz nette Unterhaltung und für mich persönlich auch durch die 3D-Effekte (ok, ich wiederhole mich) ganz gut gemacht.

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