Freitag, 17. Februar 2012

Genussrauchen

Ist schon ne Weile her. Party im Keller. Eher entspannt. Keine laute Musik. Dafür Unterhaltung. Gut bis naja, kann nichts Schlechtes drüber erzählen. Ein Thema war rauchen.


Einer meinte, er sei ein reiner Genussraucher. Er könne jederzeit aufhören und sei von sowas wie Abhängigkeit mehr als meilenweit entfernt. Sämtliche Skepsis hat er beiseite gewischt. Kategorisch.


Etwas später folgende Szene. Es war kalt und regnerisch. Das Fenster führte in einen kleinen Schacht. Der Genussraucher hat irgendwann seine Jacke angezogen, das Fenster aufgemacht und ist raus geklettert. Fenster hinter sich zugezogen, hat er sich in den schacht gekauert und im Regen sitzend genuss geraucht.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Fasching in Stuttgart

An sich hab ich ja nichts gegen uns Schwaben. Aber manchmal können wir schon recht komisch sein.


Weiberfasching fällt hier ja dezent geringer aus als anderswo. Umso auffälliger ist es, wenn dann doch jemand verkleidet rumläuft. Wie heute ein Kollege. Im Prinzenkostüm. Dass er nicht so glücklich aussah, könnte auch daran gelegen haben, dass er weit und breit der einzige war, der auch nur das kleinste bisschen Verkleidung angelegt hatte.


Im Aufzug wurde er von einer jungen Dame angesprochen, die meinte, dass er wohl noch einen wichtigen Termin heute vor sich hätte. Seiner Reaktion hat dann gezeigt, wie jeck er heute drauf war. Er hat sie nicht nur fixiert, sondern auch noch angefahren, sie müsse ja nur auf den Kalender gucken, um festzustellen, was für ein Tag heute sei. Betretenes Schweigen hat sich ausgebreitet. Keiner hatte ihn gefragt, welche Beziehung genau er zu Weiberfasching....

Mittwoch, 15. Februar 2012

Calcium-Tablette

Hans und ich sitzen in der Aligator-Bar. Am Nachbartisch sitzt ein Mann alleine. Er ist ungefähr so alt wie wir beide. Zusammen. Er isst Pizza.


Der Mann trägt eine VfB-Fan-Mütze und wirkt insgesamt etwas träge. Er hat so einen stieren Blick, den er auf die Pizza gerichtet hält. Auf die Pizza? Streng genommen auf den Tisch von sich aus gesehen hinter der Pizza.


Leicht apathisch schneidet er Stück für Stück ab und schiebt es sich in den Mund. Die Gabel kommt jeweils leer wieder heraus und wird von ihm erneut in das köstliche Essgut vor ihm gepickt. Er schneidet mit dem Messer ab, schieb sich das Stück in den Mund. Die Gabel kommt leer wieder heraus und fährt erneut in die Pizza. Das ganze geht von vorne los.


Hans hatte mich vor ein paar Minuten darauf aufmerksam gemacht. An sich nichts Außergewöhnliches. Ein Mann sitzt in einer Bar und isst Pizza. Wo ist das Thema? Immerhin macht er auch Kaubewegungen. Nochmal genau beobachten. Gabel in Pizza. Messer schneidet ab. Gabel führt abgeschnittenes Stück Richtung Mund. Mund öffnet sich. Essgut wird hineinbefördert. Gabel kommt leer wieder heraus. Mund ist zu. Kaubewegung.


Alles in Ordnung, sage ich zu Hans. Doch der bleibt skeptisch. Meint, ich solle nochmal genau hingucken. Ich folge ihm. Hat er doch häufig, wenn nicht fast immer Recht mit seinen Beobachtungen. Doch da kann ich wirklich nichts Auffälliges wahr nehmen. Außer diesem komischen, leeren, stieren Blick. Aber ok. Was soll er mit seinem Blick auch groß anfangen?


Ich sehe mich in der Kneipe um. An manchen Tischen sitzen welche. Einige Tische sind leer. Bei denen, die da sind, handelt es sich überwiegend um jüngere Männer. Wenig Frauen. Keine hübschen Frauen. Da kann man, wenn man alleine ist und eine Pizza ist, schonmal leer vor sich hinblicken. Das ist in meinen Augen nicht verwerflich. Das findet auch Hans nicht verwerflich. Dennoch meint er, an der Situation würde etwas nicht stimmen und ich solle nur genauer hinschauen.


Also, nochmal. Gabel in Pizza. Messer. Gabel samt abgeschnittenem Pizzastück zum Mund. Gabel voll rein. Leer raus. Kauen.


Und da fällt es mir auf. Er schiebt sich ein neues Stück nach dem anderen in den Mund und performt Kaubewegungen. Aber er schluckt nicht.


Jetzt werde auch ich neugieriger. Das kann doch auf Dauer nicht gut gehen. Auch wenn durch das Kauen etwas von der Luft im Pizzateig herausgepresst und so das Stück insgesamt verdichtet wird, dürfte dieser Effekt durch das Einspeicheln wieder ad absurdum geführt, bzw. ins Gegenteil verkehrt werden. Damit dürfte niemals die gesamte Pizza im Mund dieses Menschen Platz haben. Was also wird weiter geschehen?


Bereits beschriebener Bewegungsablauf wiederholt sich noch ein paar Mal. Immer noch fehlt jegliche Schluckbewegung. Beim Kauen wird mittlerweile ein bisschen was von dem eingesabberten Essen sichtbar. Wirklich blickdicht ist seine Art zu kauen ohnehin nicht. Und sein Mund wird immer voller. Hans und ich sind ein wenig angeekelt, können den Blick aber nicht von ihm abwenden.


Dann kommt doch noch eine neue Bewegung in seinen Körper. Ein wellenartig sich durch seinen Körper ausbereitendes Zucken vom unteren Bauch sich nach oben sich entwickelnd ist festzustellen. Erst einmal sachte, dann nochmal etwas deutlicher. Die dritte Welle ist sehr deutlich sichtbar, schleudert seinen Kopf nach vorne und schleudert nicht nur das Essen, dass er noch im Mund hatte, sondern auch eine ordentliche Portion dessen, das er vorher doch bereits in Richtung Magen befördert haben muss, hervor und über den Tisch. Noch zwei, drei Nachbeben. Ebenfalls mit halb verdautem Essgut folgen. Dann kehrt Ruhe ein und er sackt in sich zusammen.


Der Kellner wird auf die Situation und bringt einen Putzlappen vorbei. Ganz schön mutig von ihm, die Sauerei wegzuwischen, denke ich. Doch was er macht, ist noch ein wenig konsequenter und vermutlich auch lehrreicher. Wenn es überhaupt etwas bringt. Er schmeißt dem VfB-Fan den Lappen hin und fordert ihn auf, den Tisch sauber zu machen.


Dass Besoffene besonders akkurate Putzleute wären, kann zumindest der folgende Anblick nicht bestätigen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob der Lappen wirklich viel zum Einsatz kommt oder ob nicht die Hand und der Ärmel des Pullovers ohnehin mehr aufnehmen. Wirklich interessieren tut es mich ohnehin nicht. Aber wie das so ist in solchen Situationen. Weg gucken ist mit einer Willensanstrengung verbunden. Und dafür fehlt mir im Moment die Kraft. Also schaue ich ihm zu. Aus dem Augenwinkel kann ich sehen, dass es Hans nicht anders zu ergehen scheint. Ok, vielleicht hat er eine andere Motivation fürs Zuschauen. Welche, kann ich mir auch nicht erklären. Vermutlich ist es auch nur die einfachere Variante, als wegzusehen.


Nun bin ich aber doch der Meinung, dass ich besser nicht hingeschaut hätte. Er ist aus seiner Sicht mit seiner Putzaktion anscheinend durch. Zumindest schaut er auf und dann auch in meine Richtung. Für einen kurzen Moment sitzen wir da. Auge in Auge. Mich erschaudert. Ich sehe weg und stiere geradeaus. Vielleicht hat er gar nicht mitbekommen, dass ich ihn die ganze Zeit beobachtet habe.


Diese Hoffnung wird zu Nichte gemacht, als ich merke, dass er aufsteht und zu uns an den Tisch kommt. Er bleibt neben mir stehen. Legt die Hand auf meine Schulter. Ja, genau die Hand, mit der er eben noch den Tisch sauber gemacht hat. Die, mit der er die Kotze über den Tisch verteilt hat. Sie liegt auf meiner Schulter. Ich blicke erst zu ihr und dann zu ihm auf.


Schwankend sieht er mir in die Augen und meint, dass sei nicht seine Schuld und es tue ihm Leid. Aber er habe heute morgen vergessen, seine Calcium-Tabletten zu nehmen. Sonst wäre das nicht passiert.

Montag, 13. Februar 2012

Vom Atmen unter Wasser v. Lisa-Marie Dickreiter

Vorneweg: hier geht es um den Roman und nicht um den Film, dessen Drehbuch die gleiche Autorin zeitgleich geschrieben hat. Den Film habe ich (leider) nicht gesehen. Aber dafür das Buch gelesen.

Ein Mädchen wurde umgebracht. Nun, knappt ein Jahr später schauen wir ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrem Bruder dabei zu, wie sie damit umgehen. Der Mord wird dabei nicht sehr detailliert thematisiert, sondern stellt vielmehr den Grund für die Konstellation dar.

Im Buch geht es aus meiner Sicht im Wesentlichen darum, wie die drei mit dem Verlust der Tochter bzw. Schwester sowie mit sich selber und gegenseitig umgehen. Dass die "Strategien" unterschiedlich sind, ist nachvollziehbar. Wenn man das Buch liest, aus meiner Sicht auch nachfühlbar.

Durch die Perspektivenwechsel sehen wir mitunter die gleichen Situationen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln, so dass sie im wortspielerischen Sinne dreidimensional daherkommen. Insbesondere können wir aber die Art, mit der die drei jeweils mit ihrem Kummer "umgehen" besser nachvollziehen.

Daneben werden auch div. Stilmittel (aus meiner Sicht insbesondere Wiederholungen und stark szenisch beschriebene Szenen (??)) gut eingesetzt, um die Stimmung zu vermitteln. Wenn gleich zu Beginn im Krankenhaus das Licht ständig an und aus geht, dann hat das zumindest auf mich schon fast etwas physisch beklemmendes. Taucht später auch nochmal auf. Aber das nur am Rande.

Diese Art zu schreiben, hat es für mich mitunter aber auch schwer gemacht, weiter zu lesen. Einfach, weil ich es so unangenehm fand. Insofern sehr gut geschrieben. Allerdings für Leute, die selber gerade bzw. in der noch frischen Vergangenheit Nahestehende verloren haben, vermutlich nicht sehr geeignet. Da es wirklich unter die Haut geht und auch kein Ratgeberbuch in irgendeiner Form ist. Trost wird nicht gespendet. Eher wird dargestellt und nach"gespielt", wie es ist bzw. sein könnte.

Dabei ist es für mich auch nachspürbar, dass die Autorin nicht in ihrem stillen Kämmerlein saß und sich überlegt hat, wie es sein könnte, sondern dass sie in die Welt gewandert ist und Leute, die Nahestehende verloren haben, interviewt hat.

Fazit: Aus meiner Sicht ein Buch, das zu lesen sich wirklich lohnt. Aber wer entspannte Unterhaltung sucht, ist falsch.

btw: auf Twitter hatten wir unter #buch140 eine kleine Diskussion dazu. Eingeflossen ist hier aber natürlich meine persönliche Meinung.

Montag, 6. Februar 2012

Tribute to Johnny Cash


Angefangen hat es vor drei Jahren. Ich war abends durch die Straßen gezogen und hatte Durst auf ein Bier. In einer Straße, die ich nicht kannte, sah ich Licht aus einer offenen Tür auf die Straße fallen und es kam ein Sound aus dem Raum, der nach Freiheit, Abenteuer und Einsamkeit klang. Ich stellte mich vor die offene Türe und schaute auf das Schild über dem Eingang: „Johnny's Cash-Saloon“. Dann musste die Musik, die heraus drang, Country sein. Ich trat ein und blickte mich in dem Raum um. Es waren fast ausschließlich Männer dort. Alle hatten Jeans und Hemden an, einige Cowboy-Hüte oder Baseball-Kappen. Ich ging zur Bar, setzte mich auf einen freien Hocker und bestellte ein Bier.
Die Atmosphäre faszinierte mich. Erwachsene Menschen, die sich als Cowboys verkleidet hatten mitten in Stuttgart anzutreffen hätte ich nicht gedacht. Ich fühlte mich in eine andere Welt versetzt, zu der auch die melancholische, teilweise rockige, teilweise in soften Pop wechselnde Musik passte. Die Texte waren ähnlich einfach wie die Rhythmen. Es handelte sich um Liebesgeschichten, manchmal Heroisierungen des Landlebens und fast immer um US-Patriotismus. Die Leute verströmten ein ähnliches Gefühl von Einfachheit, gepaart mit festen, meist etwas rückständigen Ansichten. Ich fühlte mich wohl.
In der Folge ging ich öfter in den Laden und lernte die Leute und die Musik besser kennen. Der Held des Saloons war, wie schon am Namen zu erkennen, Johnny Cash. Dieser tragische Poet, dessen Leben im Kino sogar Leute interessierte, die gegenüber Country-Musik die größten Vorurteile hegten. Er wurde auch mein Held.
Wenn ich neue Kleidung brauchte, musste sie schwarz sein. Immer nur schwarz. Mit der Zeit hatte ich nur noch schwarze Klamotten. Schuhe, Socken, Jeans, Hemden und eine schwarze Baseball-Kappe. Ich hätte gerne hellere Sachen getragen, aber solange die Menschheit in dem Zustand war, in dem sie war, musste einer vorangehen, der in schwarz gekleidet war. Einen Regenbogen hätte ich nicht angezogen. Darin unterschieden wir uns. Der wurde mir schon zu häufig durch die Straßen getragen. Egal ob für den Frieden oder für die Gleichberechtigung von Homosexuellen. Immer kam der Regenbogen vor. Die Streifen entweder senkrecht oder waagrecht. Ich konnte mir nie merken, was für was stand. War mir auch egal. Meine Welt war schwarz.
In dem Saloon trank ich immer Johnny Walker und bezahlte immer bar. Auch so konnte ich mich meinem Held nähern. Aber es blieb ein Abstand zwischen uns. Das gab mir das Gefühl, in einen brennenden Reifen zu stürzen. Nicht aus Liebe, sondern aus Verzweiflung. Ich versuchte, meine Jugend heraufzubeschwören. Auch ich war gehänselt worden und hatte dadurch an innerer Stärke gewonnen, wie die Figur in einem von Cashs Songs. Aber der Grund bei mir war nicht, dass sich mein Vater bewusst entschieden hatte, mir einen Mädchennamen zu geben, sondern meine Segelohren.
Egal was ich tat. Immer fühlte ich mich ein Stück weg von Johnny. Ich wollte ihm noch näher kommen. Und so beschloss ich, auch den letzten Schritt zu tun, der aus meiner Sicht noch gefehlt hatte. Für diesen Anlass kaufte ich mir einen schwarzen Ledermantel. Ich war der Meinung, das war die einzig würdige Art. Dazu einen Cowboy-Hut. Schwarz. Es war das erste Mal, dass ich einen getragen hatte. Ich fühlte mich gut. Aber das war nur die Vorbereitung. Die eigentliche Annäherung sollte erst noch erfolgen. Hierfür brauchte ich noch ein weiteres Utensil, das nicht annähernd so einfach zu besorgen sein sollte und mich ein weiteres Mal kreuz und quer durch Stuttgarts Straßen trieb. Aber ich war erfolgreich. Schon bald war ich im Besitz eines Colts.
Ganz in schwarz gekleidet, mit Hut und Mantel stolzierte ich wie ein echter Cowboy durch die Königstraße. An der unteren Königstraße angekommen, betrat ich ein Schuh-Filialgeschäft der unteren Preisklasse. Ich konnte, wie vorher schon auf der Straße, die Blicke der Leute auf mir spüren. Aber das machte mir nichts aus. Im Gegenteil, ließ es mich noch ein bisschen wachsen. Ich hatte eine Mission. Ich war stolz. Ich war Johnny Cash.
Der Laden war bis auf ein paar Kundinnen leer. So musste ich mir die ausgestellten Schuhe angucken, bis ein Mann in den Eingang des Geschäfts trat, mich erst musterte und dann entschied, dass er wohl hereinkommen könne.
Ich folgte ihm mit ein bisschen Abstand hinter ein Regal. Als ich um es herum bog, bückte er sich gerade nach einem Paar Schuhe in der untersten Reihe. Seine Bewegung erstarrte, als er meine Anwesenheit spürte. Ich konnte ein kurzes Zögern an ihm erkennen, dann richtete er sich auf und drehte sich zu mir um. Das war mein Moment. Der Moment des größten Triumphs.
Sein Blick gefror genau wie sein gesamter Körper. Mit einem leeren Blick schaute er mich auf Brusthöhe an. So, dass er genau auf die Mündung meines auf ihn gerichteten Colts blickte. Ich genoss die in seinen Augen langsam hervortretende Panik. Seine Augen weiteten sich unmerklich so lange, bis die gesamten Pupillen von weiß umgeben waren. Sein Mund öffnete sich. Es kam aber kein Laut hervor. Seine immer noch aufgerissenen Augen bewegten sich nach oben und suchten meinen Blick. Als er anfing, mit dem Kopf zu schütteln, drückte ich ab.
Der Knall erschreckte auch mich. Der Blick meines Gegenübers wechselte von panisch zu ungläubig. Seine Augen und seine Hände bewegten sich parallel zu seiner Brust. Etwas Blut kam durch seinen Fingern hervor. Dann feuerte ich meine Waffe noch weitere vier mal ab. Fünf Schüsse sollten ausreichen, entschied ich. Der Mann zuckte bei jedem Treffer und sackte dann wie in Zeitlupe zusammen und kam auf dem Boden zu Liegen. Immer noch zuckend. Ich kniete mich neben ihn, ein Bein nach hinten, das andere aufgestellt, so dass ich die Hand mit dem Colt auf dem Knie ablegen konnte. Die andere Hand hob ich zu meinem Mund und legte den Zeigefinger auf die Lippen. Eine unnötige Geste, da er die ganze Zeit völlig ruhig gewesen war. Der Lärm kam von den anderen Leuten in dem Laden, die, nachdem sie die Schüsse gehört hatten, zu uns gerannt kamen und nun im Halbkreis um uns herum standen.
Ich verharrte in der Pose und guckte ihm zu, bis ich kein Zucken mehr an ihm wahrnehmen konnte. Dann nahm ich den Zeigefinger von den Lippen und legte ihn gemeinsam mit dem Mittelfinger an seine Halsschlagader. Kein Pulsschlag. Jetzt war ich Johnny so nahe gekommen, wie es ging. I shot a man in Reno – just to watch him die.

Samstag, 4. Februar 2012

Haarig

Mal eine ganz kurze Geschichte aus dem richtig echten Leben.

Ein Kumpel von mir hat oben auf dem Kopf nicht mehr sooo viele Haare. Beim Friseur lässt er die seitlichen und hinteren mit der Maschine trimmen und die oberen mit einem Übergang noch so richtig mit Schere schneiden.

Jetzt ist er deprimiert, weil ihm bei seinem letzten Friseur-Besuch erstmals nur noch das Rasieren, aber nicht mehr das Schneiden berechnet wurde.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Band2 rockt Weißenhof - Jeder Satz zählt


Freitag, 09. März 2012 · 19:30 Uhr


Die Autorengruppe »Band2« aus dem Stuttgarter Schriftstellerhaus liest



Jeder Satz zählt -sowohl auf dem Tennisplatz, als auch bei der Stuttgarter Autorengruppe Band2.
Die Geschichten, Gedichte und Texte sind so unterschiedlich wie die Autoren selbst: Nachdenklich und
komisch, spannend und berührend die
literarischen Ballwechsel sorgen für ein abwechslungsreiches Match.
Der Zuhörer entscheidet, welcher Satz für ihn am meisten zählt.


Spiel, Satz & Sieg für:
Renate Ackerknecht · Annik Aicher · Ingo Bach · Joa Bauer · Gertraude Fydrich · Carola Krawczyk
Franz Lässig · Ute-Maria Lienhöft · Anja Müller · Karin Wiemer


Abendkasse 8 Euro · mit Voranmeldung über lesung_band2@online.de 5 Euro


Club-Restaurant Weissenhof


Parlerstraße 102 · 70192 Stuttgart · www.tennis-weissenhof.de


Das Restaurant ist ab 18 Uhr bis zur Lesung sowie danach für das leibliche Wohl zuständig