Sonntag, 25. Dezember 2011

Die #Eindringlinge v. Michael Marshall

Nachdem der Klappentext das Buch Leuten empfiehlt, die Cody McFadyen, Steven King und Dean Koontz gut finden, habe ich es mir auch zugelegt und mehr oder weniger in einem Stück gelesen (zu einem Band von Dean Koontz werde ich dann wohl auch mal greifen müssen...).

Der Thriller wird - nicht weiter überraschend - aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Eine davon in der 1. Person, so dass ich sehr stark in das Geschehen herein gezogen wurde. Die anderen entsprechend jeweils in der 3. Person, allerdings auch mit leicht variierenden Stimmen, so dass schon an der Sprache erkennbar ist, wem man gerade auf den Fersen ist.

Die obligatorischen Cliffhanger haben mir erlaubt, das Buch nicht weg legen zu müssen. Geschrieben ist es aus meiner Sicht also gut. Sprachlich sauber und eben spannend geschrieben.

Was die Sache für mich ein wenig gruselig gemacht ist, dass es nicht völlig abgefahrene Situationen sind, die beschrieben werden, sondern Alltagsphänomene, die über die Eindringlinge "erklärt" werden. Wobei aus meiner Sicht bis zum Schluss nicht klar ist, ob es die Eindringlinge wirklich gibt oder eben nicht. Dadurch wurde jedenfalls bei mir der Effekt hervor gerufen, dass ich gedanklich immer wieder abgeschweift bin und mir überlegt hatte, wann sich bei mir derletzt bzw. irgendwann in der Vergangenheit "mein Eindringling" gemeldet hat.

Noch dazu ist nicht ganz klar, wer genau der Ich-Erzähler eigentlich ist und was er in seiner Vergangenheit alles angestellt hat. Wer ist der Gute, wer ist der Böse und was von dem Erzählten ist "wahr" und was ist nur eingebildet?

Kurz und gut, aus meiner Sicht ein lohnenswertes Buch für die gute Unterhaltung zwischendurch.

Andere Meinungen sind herzlich willkommen...

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